PGR-Wahl 2022

Christ sein. Weit denken. Mutig handeln.“: So lautet das Motto der Pfarrgemeinderatswahl 2022.

Christ sein
Woran erkennt man Christen? Ein bestimmtes Merkmal? Ein Markenzeichen? Nein. Zeigen wir uns als Christinnen und Christen besser in etwas Anderem:  wie wir handeln und wie wir miteinander umgehen. Sich in der modernen Gesellschaft offen als Christ erkennen zu geben, fällt vielen immer schwerer. Der eigene Glaube, das ist etwas, worüber man nicht gerne spricht. Zu persönlich. Zu intim. Zu individuell. Zu peinlich? Gerade wir als Christinnen und Christen brauchen nicht den Kopf einzuziehen. Mutig und bestimmt könnten wir die Botschaft des Evangeliums in die Welt tragen, so wie es Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat. Dieser Auftrag gilt bis heute – weil auch die moderne Gesellschaft Menschen braucht, die geleitet von ihrem Glauben für andere einstehen.
 
Weit denken
Wir sind Weltkirche – das gilt im Großen wie im Kleinen. Der christliche Horizont endet nicht an den Grenzen der eigenen Pfarrei, nicht an denen des Heimatbistums. Unsere Aufgabe ist es, Kirche vor Ort zu gestalten und weiterzuentwickeln. Vergessen wir dabei aber nicht, was es darüber hinaus noch gibt. Weit denken, das meint auch: denken wir nicht nur an das nächste Jahr, an die aktuelle Wahlperiode vielleicht. Richten wir den Blick nach vorne, denken wir weiter, in großen Dimensionen, und entwickeln wir gemeinsam Visionen für die Kirche der Zukunft. Weil es auf uns ankommt.   
 
Mutig handeln
Die Weite des Denkens motiviert uns zum Handeln. Auch die Pfarrgemeinde kann ein „kulturelles Laboratorium“ (Papst Franziskus) sein. Gerade hier können Ehren- und Hauptamtliche sich öffentlich zu Wort melden beispielsweise bei Debatten um Ungleichheit, Migration, Klimawandel oder Bioethik. Hier wird die Rede über Gott öffentlich und weltzugewandt. Richtschnur unseres Handelns bleibt die unbedingte Würde des Menschen in seiner Einzigartigkeit und Vielfalt.


WARUM DER PGR DICH BRAUCHEN KANN!

Hast Du oder haben Sie schon mal überlegt, mehr Mitverantwortung in der Kirche zu übernehmen? Über 9.000 Menschen tun dies bereits in den 750 Pfarrgemeinderäten der Erzdiözese München und Freising. Wer dort mitarbeitet, kann zusammen mit anderen viel anstoßen und mitgestalten. Alle Kompetenzen, Interessen und Ressourcen sind wichtig.


Gründe für den Pfarrgemeinderat zu kandidieren …

  • weil mir Gott und die Menschen etwas bedeuten
  • weil ich von der Botschaft Jesu begeistert bin
  • weil ich Erfahrungen sammeln will, die mir auch sonst im Leben hilfreich sind
  • weil es mir Freude bereitet, mit anderen etwas auf die Beine zu stellen
  • weil ich gerne mit Menschen zusammenkomme
  • weil mir meine Gemeinde wichtig ist
  • weil ich Lust habe, meine Lebenswelt mitzugestalten
  • weil ich …

Entdecken. Entfalten. Entwickeln.

Jede und jeder hat ganz eigene Fähigkeiten! Neben den über 9.000 Personen als gewählte Pfarrgemeinderäte engagieren sich über 110.000 Personen in verschiedenen Funktionen und Diensten – von den Lektoren, Kommunionhelfern, Kommunionmütter/-vätern, Firmhelfern, Leitern von Bibelkreisen bis hin zu Gottesdienstbeauftragten, von der Nachbarschaftshilfe und den Besuchsdiensten bis hin zur Eine-Welt-Arbeit, vom Ministrantendienst und Kirchenchor bis hin zum Engagement in den Verbänden und in der Kirchenverwaltung. Es waren zu keiner Zeit so viele wie derzeit.

Wenn Sie Fragen zur Arbeit im Pfarrgemeinderat haben, wenden Sie sich gern an die beiden PGR-Vorsitzenden im Pfarrverband:
für Heilig Geist Pullach: Christine Salfer (E-Mail: christine.salfer@freenet.de)
für Hl. Dreifaltigkeit Großhesselohe: Thomas Wunderlich (E-Mail: Thomas@Wunderlich-privat.de)

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