Sakrament der Buße

Dieses Sakrament kann verstanden werden vor dem Hintergrund des biblischen Menschenbildes: Der Mensch ist Geschöpf Gottes. Und Ausdruck der Liebe Gottes zu seinem Geschöpf ist Freiheit. In dieser Freiheit wendet sich der Mensch von Gott ab. Der Mensch will sein Leben nach eigenen und selbstgemachten Maßstäben gestalten und gerät dadurch in Versuchung, sich von Gott zu trennen, sich von ihm abzusondern. Von diesem Wort “absondern” ist das Wort “Sünde” abgeleitet. Sünde ist überall dort und immer dann, wenn der Mensch nicht danach fragt, was Gott für ihn will und wenn er dem fürsorgenden und Leben ermöglichenden Wort Gottes misstraut. Das versöhnende Gespräch mit einem Priester (“Beichte” genannt) will ermöglichen, diesen Sünden im eigenen Leben erst einmal auf die Spur kommen.

In der persönlichen Zuwendung und dem ermutigenden Wort des Priesters erfährt der/die Beichtende die unbegrenzte und bedingungslose Liebe Gottes.

An jedem Samstag (außer 1. Samstag im Monat) besteht in der Sebastianskapelle von 17 Uhr bis 17.30 Uhr die Möglichkeit zu solch einem versöhnenden Gespräch, das die Seele heilen und den Menschen aufrichten will.